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Brancheninsights

Camping in MV verzeichnet Plus

Starke Zahlen, steigende Kosten

Mecklenburg-Vorpommern blickt auf eine erfolgreiche Sommerbilanz 2026 zurück. Mit 18,9 Millionen Übernachtungen in den ersten sieben Monaten verzeichnet das Land ein Plus von 1,6 Prozent und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt. Zu den Gewinnern zählen die Campingplätze der Region: Sie verbuchten ein deutliches Übernachtungsplus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Trotz der starken Nachfrage fällt die Bilanz unter den Gastgebenden jedoch gemischt aus. Laut der aktuellen Branchenumfrage der MV Tourismus GmbH ist nur die Hälfte der Betriebe mit dem Verlauf der Hauptsaison zufrieden. Der Grund liegt in der veränderten Wirtschaftslage: Steigende Energie-, Personal- und Lebensmittelkosten sowie die Inflation belasten die Betriebe massiv. Mehr Gäste bedeuten längst nicht mehr Gewinn.

Um gegenzusteuern, passten 73 Prozent der Anbieter ihre Preise an – im Schnitt verteuerten sich Angebote um 7,2 Prozent. Zugleich reagiert die Branche auf neue Reisetrends. Themen wie Coolcation (Sommerurlaub im kühleren Norden), Workation und Digital Detox gewinnen spürbar an Bedeutung. Zudem setzen viele Betriebe gezielt auf Investitionen in die digitale Infrastruktur, um von KI-gestützten Suchanfragen zu profitieren.

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Campingplatz an der Müritz

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Campingplatz Prerow, Fischland

Für das späte Jahr fallen die Erwartungen zwar verhaltener aus, doch Marketingkampagnen sowie eine steigende Nachfrage internationaler Gäste – etwa aus den Niederlanden (+15,3 Prozent) – sollen auch im Herbst für Impulse sorgen. 

Ausführlichere Informationen und alle Zahlen lesen Sie auf tourismus.mv, den Link zu den Ergebnissen der Branchenumfrage Sommer 2026 finden Sie dort ebenfalls.

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